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    Unterordnung BH / IGP / VPG

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    Premium Unterordnung BH / IGP / VPG Team_Performance: Unterordnung Anmeldung erforderlich

    07.02.2026
    11:00 Uhr

    Team_Performance: Unterordnung

    Präzision trifft Leidenschaft: Der Weg zum perfekten Zusammenspiel Was macht die sportmäßige Unterordnung aus? Während die Alltagserziehung sicherstellen soll, dass der Hund gesellschaftsfähig ist, zielt der Sport auf Perfektion und Ausdruck. Ein Hund, der sportmäßig geführt wird, erledigt seine Aufgaben nicht widerwillig, sondern mit einer fast schon elektrisierenden Erwartungshaltung. Die Kernaspekte Exaktheit: Das „Fuß“ bedeutet hier, dass die Schulter des Hundes stets auf Kniehöhe des Hundeführers bleibt – und zwar zentimetergenau. Fokus: Der Hund hält während der gesamten Übung Blickkontakt zum Menschen (das sogenannte „Anstrahlen“). Dynamik: Übergänge zwischen Sitz, Platz und Steh erfolgen blitzartig aus der Bewegung heraus. Apportieren & Hürden: Je nach Prüfungsstufe gehören das Bringen von Apportierholz und das Überwinden von Hürden oder Kletterwänden dazu. Die Philosophie: Motivation statt Zwang Früher war die Unterordnung oft von Drill geprägt. Heute folgt der moderne Hundesport (z. B. im IGP, Obedience oder THS) dem Prinzip der positiven Verstärkung. Ein Hund, der aus Angst gehorcht, wird nie die Brillanz und Ausstrahlung eines Hundes erreichen, der für seine Bestätigung arbeitet. Das Ziel ist ein „High-Drive“-Zustand, in dem der Hund die Zusammenarbeit mit seinem Menschen als das absolute Highlight des Tages betrachtet. Die Bestätigung erfolgt über Spielzeug (Beutetrieb) oder Futter (Nahrungstrieb), gepaart mit punktgenauem Timing.